Hilfe bei Identifizierung von Fundtieren: Tierschutzverein für den HSK e.V. erhält Chiplesegerät(e) von FINDEFIX

Um vermisste Haustiere schnell wieder mit ihren Besitzern zusammenführen zu können, hat der Tierschutzverein für den HSK e.V. ein Chiplesegerät von FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, erhalten. Mithilfe des Lesegeräts lässt sich die Nummer eines Mikrochips bei Hunden, Katzen und Co. einfach und schnell auslesen und der Besitzer ermitteln – sofern das Tier registriert ist. Unterstützt wird die Aktion vom TiernahrungsherstellerMars Petcare, der insgesamt 500 Chiplesegeräte anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von FINDEFIX sponsert.

„Immer wieder kommt es vor, dass geliebte Haustiere entlaufen oder entfliegen. Werden diese Tiere aufgegriffen, landen sie meist bei uns im Tierheim. Nur, wenn sie gekennzeichnet und registriert sind, können wir Tier und Halter schnell wieder zusammenführen. Wir freuen uns daher sehr über das Lesegerät / die Lesegeräte von FINDEFIX für unser Tierheim“, sagt Klaus Pehle, Vorsitzende/r des Tierschutzvereins für den HSK e.V. . Entscheidend ist aus Sicht der Tierschützer, dass Chiplesegeräte möglichst flächendeckend verfügbar sind.

Kennzeichnung und Registrierung ermöglichen schnelle Identifizierung

Die Kennzeichnung erfolgt bei Hunden, Katzen, Kleintieren und Pferden mithilfe eines reiskorngroßen Transponders mit Mikrochip, der vom Tierarzt unter die Haut gesetzt wird. Anschließend kann der Halter sein Tier mit der 15-stelligen Chipnummer kostenfrei bei FINDEFIX registrieren. Bei Vögeln wird anstelle einer Chipnummer die Ringnummer registriert. Grundsätzlich machen Kennzeichnung und Registrierung auch bei Tieren Sinn, die normalerweise nicht nach draußen dürfen, z.B. reine Wohnungskatzen. „Ein Entwischen durch die Haustür oder ein Fenster kann niemals ganz ausgeschlossen werden“, sagt die Tierheimleitung. Zudem habe die Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands in den vergangenen Wochen gezeigt, auf welch tragische Weise Haustiere von ihren Besitzern getrennt werden können: Tiere wurden von der Flut davongespült, fanden angesichts der verwüsteten Umgebung nicht mehr nach Hause oder konnten aus zerstörten Häusern ins Freie gelangen. „Die Kennzeichnung und Registrierung hilft auch bei Tragödien wie dieser, Menschen wieder mit ihren geliebten Tieren zusammenzuführen“, so die Tierheimleitung. Barbara Bajorat, Geschäftsführerin von Mars Petcare in Deutschland, ergänzt: „Als Mars Petcare wollen wir einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass kein Tier auf der Strecke bleibt! Aus diesem Grund ist es für uns selbstverständlich, FINDEFIX dabei zu unterstützen, entlaufene Tiere schnellstmöglich zu ihren Tiereltern und in ihr liebevolles Zuhause zurückzuführen. Die Initiative markiert einen weiteren wichtigen Schritt bei unserem Vorhaben, die Welt zu einem besseren Ort für Tiere zu machen.“Damit also möglichst viele Fundtiere nicht im Tierheim verweilen müssen, sondern wieder nach Hause zurückkehren können, appellieren wir an alle Halter, ihre Tiere unbedingt kennzeichnen und bei FINDEFIX registrieren zu lassen.

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